Nach dem großen Abenteuer Australien und Neuseeland folgten weitere.
Insbesondere diesen Sommer hieß es für mich: "Semesterferien.Tasche packen und drei Wochen unbeschwert durch Europas Süden reisen. Wie genau, das Ganze aussehen sollte, wussten wir nicht, nur eins war klar, erschwinglich reisen für arme Studentinnen.
Und dann stand der Plan auch schon. Da ich meine Eltern in Kroatien besuchte ,startete ich mein Abenteuer von der Insel Brac aus. Demnach ging es zunächst mit der Fähre nach Split, dort erwartete mich Anna, eine guten Freundin aus meiner Uni, mit unserem Mietauto für die nächste Woche. Wo wir übernachten werden, war uns nicht klar, aber an zahlreichen Apartments wird es wohl kaum scheitern.
Zusammen fuhren wir die Küste von Kroatien entlang, bis nach Dubrovnik, und legten zwischendurch mehrere Stops ein, je nachdem wo es uns gefiel.
Angekommen in Dubrovnik und "Old Town" erkundet, ging es mit dem Auto wieder nördlich nach Mali Ston, einer kleinen und ruhigen Halbinsel, auf der es sich wunderbar entspannen lässt und auch fast nur Einheimische sind. Nur zu empfehlen, weitweg vom touristischen Trubel.
Nach den strandreichen Tagen und unserem Roadtrip an der Küste entschieden wir uns dazu, Kroatien spontan zu verlassen und einen Trip nach Bosnien zu wagen. Dort angekommen war es anders und wir fühlten uns zurückversetzt in die 50er Jahre. Alte Autos halb zerstört, Ruinen am Straßenrande und erste Zweifel plagten uns, ob das so eine gute Idee war. Immerhin waren wir mit einem Mietauto unterwegs und ein kaputtes oder geklautes Auto wäre jedenfalls für uns nicht von Vorteil. Doch letztendlich konnten wir den schönen Teil, die Altstadt vorfinden und ein Hauch vom Tourismus spüren. Die Währung war hier noch die Mark und die Preise dort ein Traum. Demnach war Shoppen und Essen angesagt.
Nach dem Essen und mitten in der Nacht stand unsere Rückfahrt nach Split an, denn am nächsten Tag erwartete uns dort die Fähre nach Italien und es hieß "Adios Kroatien".
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