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the first month is already over...

So ein paar Tage sind wieder vergangen und wie soll ich sagen, langsam aber sicher gewöhnt man sich an das Leben hier in Sydney. Mit meinem kleinen Wochenendjob kann ich vorerst meine wöchentlichen Kosten decken, wie Hostel, Essen ,Bus fahren usw...
Aber wer träumt nicht davon, noch etwas fürs Reisen sparen zu können??
Also war ich die Tage, mal mehr mal weniger motiviert, auf Jobsuche für einen Vollzeitjob.
Und siehe da ..ich wurde zu einem Interview eingeladen, kurz vorgestellt und auch selbst Informationen über die Firma erhalten, konnte ich auch schon wieder gehen. Doch diesmal hatte ich mehr Glück. Ich habe meinen ersten australischen Anruf erhalten. Etwas nervös, weil Sie doch einen sehr starken Akzent haben, konnte ich mich dennoch unterhalten und habe so erfahren, dass ich einen Vollzeitjob in Sydney habe. Wie lange jedoch ist abzuwarten.
Jedenfalls habe ich mich rießig gefreut und bin jetzt schon sehr gespannt. Denn wer möchte nicht Geld zur Verfügung haben um shoppen zu gehen und zu reisen?!

Außerdem habe ich auch dort wieder eine Belgierin kennengelernt, die auch durch Australien reist und daher wollen wir bald mal zusammen was trinken gehen. Wieder einmal stelle ich fest, dass die Leute sehr nett und offen sidn.

Im Hinblick auf Heimweh, muss ich sagen, dass es sehr unterschiedlich ist. Es gibt ein paar Leute, die ich kennengelernt habe, die am liebsten nie wieder zurück möchten und auch viele, die ihr Abenteuer abbrechen, weil sie eben sehr viel Heimweh haben. Jeder ist nun mal anders, aber es ist definitiv eine Erfahrung wert, egal ob man kurz oder lange reist.

Für mich ist es schwierig zu erklären, wie ich mich gerade fühle..
Einerseits treffe ich so viele nette Leute, dass ich mich doch hier sehr wohl fühle und auch sehr gespannt bin, was noch auf mich zu kommt, wenn ich bald anfange zu reisen. Also packt mich meine Vorfreude auch etwas. Des Weiteren ist man auf sich allein gestellt, man kann tun und machen, was man will, man ist also komplett unabhängig. Heute hier, morgen da. Genauso muss man aber auch für sich sorgen und hier ist es wie zuvor erwähnt recht teuer. Andererseits ist die erste Zeit auch die Schwierigste, denn man ist nun mal alleine und weiß nicht was kommt. Wie verdiene ich ein bisschen Geld?... damit ich auch schön reisen kann und tauchen und surfen und und und...
Und dann kommt die Sache noch mit der Entfernung nach Hause noch hinzu, klar das man sich dann wünscht, dass die Familie und Freunde auch hier wäre, aber glücklicherweise stehen mir da noch Whats App und Skype bei, sodass ich auch meine Erlebnisse mit Ihnen teilen kann. Auch wird einem bewusst, dass man alltägliche banale Dinge vermisst und man merkt was zu Hause eigentlich bedeutet.

Auf mich bezogen, es ist ein  komisches Gefühl soweit weg definitiv, aber ich habe auch so viel Vorfreude auf das was vor mir liegt, dass ich es doch atemberaubend finde hier sein zu können, auch wenn ich natürlich mehr als ich dachte Familie und Freunde vermisse. Das macht nun mal auch zu Hause aus. Zu Hause ist da wo deine Freunde sind ....

Nun ist auch schon fast ein Monat um, den ich in nur einem Hostel in Sydney verbracht habe. Es hat mir dort super gefallen und sollte ich nochmal in Sydney sein, würde ich es auch wiederbuchen. Aus einer Nacht werden schnell 2,3,4,5..und schwups ein Monat ist rum. Deswegen werde ich den nächsten Monat in einem Appartment verbringen, was dann schon etwas privater ist und man auch etwas mehr kochen kann!

Abgesehen von den Interviews für einen Job, war ich am Mittwochabend mit einer Freundin am Circular Quay. Abends sieht Sydney noch schöner aus als am Tag.








Donnerstag ging es dann auch noch mal Richtung Watson Bay, wo es einen Platz gibt, von dem man einen unglaublich schönen Ausblick hat.


Sykline Sydney


Freitag war es dann endlich soweit, dass eine Deutsche und Ich in das Appartment in Sydney einziehen konnten. Ein tolles Gefühl.





Ausblick aus dem Appartment

Und schon ist der erste Monat rum...

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