Besser spät als nie.
Ja es ist wahr unser guter alter Freund hat es bis nach Alice Springs geschafft und konnte sich dort erstmal eine dreitägige Pause gönnen.
Denn für uns ging es ins Outback. Früh morgens ging es los. Unser erster Stop war Kings Canyon.
Dort wanderten wir etwas bis es abends zu unserem Schlafplatz ging. Mitten im Nirgendwo, unter den Sternen und um ein Lagerfeuer machten wir es uns gemütlich. Soweit es ging natürlich.
Am nächsten Morgen ging es zum Kata Tjuta. Dort angekommen folgte auch eine Wanderung und wir erführen ein bisschen mehr über die Geschichte sowie den Aborigines.
Das Highlight an diesem Tage folgte aber noch, der Uluru, einem sehr bekannten Stein. Wir betrachteten ihn während des Sonnenuntergangs und am nächsten Morgen während des Sonnenaufgangs. Es war wunderschön und natürlich wie immer heiß, sehr sehr heiß.
Und dann hieß es auch schon Ciao Outback und es ging zurück nach Alice Springs.
Dort verbrachten wir auf einem Campingplatz noch drei weitere Tage bevor es Richtung "Adelaide" ging. Aber was wäre Australien ohne ein richtiges Abenteuer?!Genau nichts...Es kam, wie es kommen sollte. Unser Auto sollte noch 1500 km bis nach Adelaide schaffen.. stattdessen stellte es sich krank und blieb mitten in der Wüste bei 45 Grad stehen und starb. Tot. Es qualmte und wir hatten keine andere Wahl als unsere Backpacks zu packen. Da standen wir jetzt nun im Nirgendwo..und jetzt?
Glücklicherweise hielt ein älterer Herr mit einem netten VW, der uns zunächst in die nächste Stadt, 120 km entfernt, brachte, um alle Angelegenheiten zu klären. Denn eins stand fest, wir könnten unseren Van nicht einfach dort stehen lassen. Daher hieß es: Abschleppdienst rufen. Leider.
John hieß er, ein alter Herr, der unseren Van aus der Wüste holte, während wir von seiner leicht Verrückten Frau in seiner Höhle versorgt wurden. Immerhin. Ja es ist wahr wir waren in Coober Pedy , einer kleinen Stadt, bestehend aus 800 Einwohnern, die aufgrund der Hitze unter der Erde wohnen. Kein Wunder bei den Temperaturen. Weit und breit nur Wüste und Opals. Netterweise konnten wir bei den beiden übernachten und mussten dennoch leider von Coober Pedy den Bus nach Adelaide nehmen. Denn unser Van hatte sich verabschiedet.
| Goodbye Hermi..R.I.P |
Abenteuer pur, was ? Da freute man sich doch den Bus zu nehmen und einfach mal ohne Sorgen etwas zu schlafen. Aber wie sollte es anders sein, so blieb auch der Greyhound nachts um ein Uhr mitten im Outback stecken. Ich konnte es nicht glauben. Mehr Pech kann man doch schon gar nicht haben oder? Es ging bergab... Doch wir kamen noch in Adelaide an ..glücklicherweise..Und nach langer Zeit verbrachten wir wieder eine Zeit in einem Hostel. Wir erkundeten noch die Stadt, fuhren mit dem Fahrrad zum Strand und gingen noch einmal alle zusammen Essen und dann hieß es auch schon Goodbye. Adelaide ist mein letzter Stop und die Mädels reisen weiter. Also verabschiedeten wir uns. Und nun bin ich wieder alleine unterwegs. Meine letzten Tage in Adelaide und in Australien.
Und schon trifft man wieder auf neue Leute und ist doch nicht allein.
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